
Interkulturelle Kompetenz
Was ist "interkulturelle Intelligenz"?
Von Stephen Macfarlane, Berlitz Business Seminare
Kurz gefasst bedeutet interkulturelle Intelligenz ein sicheres Umgehen mit unterschiedlichen Kulturen. Dazu gehören personale und soziale Qualitäten wie Reflexions- und Analysefähigkeit, Empathie, Flexibilität und kulturelles Hintergrundwissen.
Etwas formaler ausgedrückt versteht sich interkulturelle Kompetenz als "Fähigkeit, sich in einer fremden Kultur so zu verhalten, dass die eigenen Absichten verstanden werden und die Verhaltensweisen der Umgebung richtig interpretiert werden können" (Institut für interkulturelles Management).
Im Test aus dem "Berufs- und Karriereplaner Banken" wurden neben Ihrer internationalen Erfahrung (Fragen 1, 2, 4) Ihre Kompetenzen in den Bereichen Offenheit, Ambiguitätstoleranz, Empathie, Kommunikation, Ihre Fähigkeit zur Aneignung neuen Wissens sowie Ihre "Meta-Kompetenz" im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit erfasst.
Offenheit umfasst die Kompetenz, sich von der eigenen kulturellen Prägung so weit zu lösen, dass sie nicht als einzig richtige „Norm“ den Umgang mit anderen Kulturen behindert. Offenheit bedeutet Interesse und Neugier für andere Menschen und Kulturen und den respektvollen Umgang mit fremden Werten und Verhaltensweisen (Fragen 5, 6, 7, 8, 9, 11) .
Ambiguitätstoleranz meint die Fähigkeit, Unsicherheiten und Spannungsverhältnisse zwischen unvereinbaren Gegensätzen sowie Mehrdeutigkeiten aushalten zu können und konstruktiv zu verarbeiten (Fragen 6, 7, 8, 9).
Empathie bedeutet, sich in das Gegenüber hineinversetzen zu können, die Situation aus dessen Blickwinkeln zu betrachten und entsprechend zu reagieren (Fragen 10, 11).
Kommunikationsfähigkeit im interkulturellen Kontext bedeutet, auf sprachlicher Ebene kulturelle Prägungen des Gegenübers zu erkennen und die eigene Ausdrucksweise anzupassen, um Missverständnissen vorzubeugen. Dies bedeutet auch, initiativ auf andere zugehen – selbst wenn Situationen problematisch erscheinen (Fragen 4, 5, 9, 10).
Die Aneignung neuen Wissens zielt auf die Fähigkeit, sich auf interkulturelle Situationen und Geschäftspartner vorzubereiten, sich mit den Werten, Einstellungen und Gebräuchen zu befassen und entsprechend zu handeln (Fragen 3) .
"Meta-Kompetenz" in der interkulturellen Zusammenarbeit erfasst das Wissen um die zentralen Wirkmechanismen und theoretischen Ansätze im Bereich der interkulturellen Kompetenz (Frage 12).
In Kürze an dieser Stelle: Ein Online-Test "interkulturelle Kompetenz", bereitgestellt von Berlitz Business Seminare.
Links zum Thema interkulturelle Kompetenz
- Interkulturelles Europa – von Belgien bis Zypern
- Beziehungsorientierung | Kommunikation | Zeitverständnis | Individualismus | Hierarchiedenken | Begrüßung | Small Talk | Anrede | Vorstellung | Geschäftsessen | Geschenke | Kleidung
- Ein Dossier von wissen.de
- Mit zahlreichen weiteren Links auf Artikel wie "Business-Knigge Osteuropa", "Bewerbung auf eine Stelle in Italien" oder "Umzug nach Fernost".




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