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Mikrofinanzfonds – nichts für Kleinanleger

Journalistischer Artikel

(fotolia)

125.000 Euro Mindestanlage erfordern die Mikrofinanzfonds der genossenschaftlichen BANK im Bistum Essen. Nach Aussage der Bank bestätigt sich immer wieder: Gerade die ärmsten Menschen bezahlen zuverlässig ihre Kredite zurück.

Zusammen mit dem seit eineinhalb Jahren sehr erfolgreich agierenden KCD-responsAbility-Mikrofinanzfonds verfügt die genossenschaftliche Bank im Bistum Essen nunmehr über drei Anlageprodukte im Bereich Mikrofinanzierung.

"Damit bieten wir unseren Kunden zwei weitere ethisch sinnvolle und nachhaltig ausgerichtete Möglichkeiten der Geldanlage an", sagt Vorstandssprecher Heinz-Peter Heidrich. "Als Genossenschaftsbank wie auch speziell als Kirchenbank wollen wir unseren Kunden Produkte anbieten, die ihren eigenen Wertvorstellungen entsprechen."

Mit rentablen Investitionen einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten, passe deshalb nahtlos in die Unternehmensstrategie der Bank.

Die Bank im Bistum Essen investiert darüber hinaus auch direkt in Mikrofinanzinstitutionen, derzeit in Lateinamerika, auf dem Balkan und im Kaukasus. Dabei bestätige sich immer wieder, dass gerade die wirtschaftlich ärmsten Menschen zuverlässig ihre Kredite zurückzahlen.

Die Fonds sind interessant für Anleger mit einem mittleren bis längeren Anlagehorizont. Fondswährung sind Euro (Version "global") bzw. US-Dollar ("Lateinamerika"). Die Mindestanlage liegt bei 125.000 Euro bzw. dem Gegenwert in US-Dollar.

"Wir erwarten eine angemessene Rendite über Geldmarktniveau", erläutert Heidrich, "außerdem sind die für den Mikrofinanz-Bereich typische niedrige Volatilität sowie die weitgehende Unabhängigkeit von der Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten weitere gute Argumente für eine Anlage."