
Letzter Eintrag: 22. August 2010
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Freitag, 03-09-10 00:29
Donnerstag, 02-09-10 00:41
Mittwoch, 01-09-10 13:30
Dienstag, 31-08-10 12:49
Montag, 30-08-10 13:55
Montag, 30-08-10 11:03
Montag, 30-08-10 00:50
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Freitag, 27-08-10 07:16
Freitag, 13-08-10 17:33
Mittwoch, 21-07-10 13:03
Samstag, 17-07-10 21:54
Dies erfordert u.a. Zivilcourage.
Nach meinen jahrelangen Erfahrungen fehlt diese Charaktereigenschaft an allen Ecken und Kanten !
Herzliche Grüße
Georg Gärtner
Mittwoch, 14-07-10 19:04
Dienstag, 06-07-10 07:44
Prof. Dr. J. Jungfer
Montag, 07-06-10 15:04
Kreatives Denken, ist denken außerhalb integrierter Denkmuster, die gesellschaftlich auferlegt wurden und auch unsere eigenen im Laufe der Lebensjahre angeeigneten Denkweisen.
Die Zielsetzung und Rahmenbedingungen sind gute Ansätze. Das Kombinieren von und Integrieren aus unterschiedlichen Wissensgebieten hilft. Aber auch der Informationsaustausch ist nicht zu unterschätzen – mehr Köpfe sind halt mehr als einer! Allgemeinwissen und Entdeckungdrang sind, so finde ich, einige der Grundvoraussetzungen für kreative Denkansätze.
Dienstag, 01-12-09 16:09
Die meisten Deutschen wissen gar nicht, daß es die Möglichkeit der Kreditvergabe ohne Zinsen gibt.
Wenn es sich beim Verwendungszweck nicht grade um Waffenhandel, Prostitution oder Glücksspiel handelt, steht der bis auf eine Bearbeitungsgebühr kostenlose Geldverleih laut Scharia auch Nichtmuslimen zur Verfügung.
Leider wird man in D fast gekreuzigt, wenn man das Wort Scharia nur in den Mund nimmt, dabei weiß kaum jemand was es wirklich damit auf sich hat.
Die (gezielte?) Desinformation und Verunglimpfung durch die Medien ist entsetzlich.
Schariabanken würden bestimmt großen Anklang finden, aber die korrupte Geld-Polit-Mafia verhindert es Information darüber zu veröffentlichen um sich weiter am "kleinen Mann" bereichern zu können.
Mittwoch, 14-10-09 20:40
Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist ausreichend genug Wissen vorhanden, um sich vom dem nun schon nahezu ewigen Kreislauf abzuwenden. Doch wer ist wirklich geeignet dazu, die Weichen dafür zu stellen?
Von der Politik, in dessen Aufgabenbereich man es zuordnen könnte, ist nichts zu erwarten. Politik ist zu richtungsbezogen, sie kann von seinem Weg nicht abweichen.
Die Wissenschaft wurde gekauft. Sie steckt zu sehr im Korsett ihrer Auftraggeber fest. Die Philosophie, der relativ freie Zweig der Wissenschaft, wurde zu lange an den Rand gedrückt, sie wird sich nur schwer aufrichten können.
Die Religionen sind zu traditionsgebunden. Sie glänzen im Glanz des ewig zu scheinenden gestrigen. Ihre Traditionen beinhalten keinen ausreichenden Spielraum dafür.
Die Justiz hat umfangreiche Erfahrung mit außergewöhnlichen Situationen, doch ihre Methode, zu agieren, ist dafür gänzlich ungeeignet. Das Militär hält sich für stets bereit, Gewalt als ihr demonstratives Mittel ist jedoch fehl am Platz.
Das Kapital ist nicht wirklich geschaffen dafür, die Wirtschaft ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und die mediale Landschaft ist zu sehr auf Schlagzeilen aufgebaut.
Bleibt also nur mehr die Bevölkerung selbst. In ihr ist genügend Potential vorhanden. Die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung ist jedoch tief und breit verwurzelt. Die einzigen, von Bevölkerungen ausgelösten Richtungsabweichungen waren deshalb immer nur Revolutionen, sie verliefen jedoch schon zu oft blutig. Blut ist nicht das Fundament der Ewigkeit.
Was bleibt sonst noch übrig? Eventuell bleibt noch der vereinte Weitblick einzelner?
Es liegt in der Natur der Sache, dass es für eine nie zuvor vorhandene Möglichkeit keine eingefahrenen Wege gibt. Auch fällt es nicht wirklich in die Kompetenz von jemanden. Es gibt auch noch keinen wirklich akuten Handlungsbedarf dafür. Sollten wir uns vielleicht dieses Spiel, das in Wirklichkeit eigentlich gar kein Spiel ist, noch einige Generationen erhalten? Keine leichte Entscheidung!
Dienstag, 15-09-09 00:22
Freitag, 11-09-09 19:34
Mittwoch, 24-06-09 19:15
Was danach passiert, weiß kein Mensch.
Samstag, 25-04-09 15:39
Samstag, 25-04-09 15:13
Donnerstag, 23-04-09 12:19
von RH - dann kommt genau so ein Mist dabei raus. Kein Wunder, denn kleine Knirpse können kaum lesen. CV schreiben können die auch nicht. Also liest der Knirpspersonaler gern Zeugnisse, damit er überhaupt etwas versteht. Und damit er sich als wichtig und bedeutend präsentieren kann, stapelt er gern Papier auf seinem
Schreibtisch. Grotesk!
Samstag, 18-04-09 19:44
Samstag, 11-04-09 18:14
Samstag, 28-03-09 16:23
Samstag, 28-03-09 14:13
Samstag, 28-03-09 10:54
Freitag, 27-03-09 20:23
Freitag, 27-03-09 20:17
Freitag, 27-03-09 12:43
Darüber hinaus ist das Provisionsgeschäft im Finanzsektor in seiner derzeitigen Form gelinde gesagt eine Unverschämtheit dem Kunden gegenüber. In anderen Bereichen wäre so etwas gar nicht denkbar. Welcher Verkäufer in einem Bekleidungs-, Sport-, Elektrogeschäft oder einer Bäckerei bezieht denn Provisionen? Aber gerade im Bankenmarkt soll das sinnvoll sein? Mit Service hat das bestimmt nichts zu tun. Und da wundern sich noch (alle wohl nicht mehr, aber immer noch zu) viele über die wachsende Zurückhaltung der Kunden.
Freitag, 27-03-09 12:04
Freitag, 27-03-09 09:33
Es ist tatsächlich wie beim Lotto oder beim Roulette: Nur wenige gewinnen, die meisten verlieren. Das sind die Spielregeln. Je nehr potenzielle Verlierer mitmachen, desto größer werden die Gewinne für die wenigen Glücksritter.
Mittlerweile sind wir allerdings an dem Punkt angekommen, an dem unser gesamtes Finanzsystem ins Wanken geraten ist. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung, einfach ein neues Spiel nach den bekannten Regeln zu starten, vielleicht auch mit einigen mehr oder weniger starken Modifikationen. Oder wir ändern die Regeln wirklich grundlegend...
Mittwoch, 25-03-09 09:26
Montag, 23-03-09 16:25
Wir erheben zum Beispiel Unmengen von Daten, werten diese fleißig aus und messen Zielerreichungsgrade oder ROI's und und und. Aber wir sind nicht in der Lage, sinnvolle Schlüsse daraus zu ziehen. Soweit reicht unser Sachverstand oft nicht aus. Lieber entwickeln wir neue Kennzahlen, als die schon vorhandenen zu nutzen, um konkrete Konsequenzen daraus zu ziehen. Da wird hin und her delegiert, aber keiner ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung herbeizuführen.
Kein Wunder, dass schließlich sogar unser Finanzsystem den Bach runter geht.
Freitag, 20-03-09 07:20
Donnerstag, 19-03-09 16:34
MFG
Mittwoch, 18-03-09 12:48
Samstag, 14-03-09 19:27
Donnerstag, 12-03-09 22:28
Donnerstag, 12-03-09 20:34
Donnerstag, 12-03-09 16:43
Donnerstag, 12-03-09 10:20
Donnerstag, 12-03-09 09:34
Dass die Anlageberatung in Deutschland die Bezeichnung "Dienstleistung" nicht wirklich verdient, da weniger die individuelle Beratung und die Maßschneiderung der Produkte auf die jeweilige Nachfrage hin im Mittelpunkt stehen als der Verkauf standardisierter Produkte, ist schon schlimm genug. Dass sich daraus eine solch gravierende Fehlberatung ergibt, in deren Folge 50% bis 80% der längerfristigen Anlageverträge vor Ende der Laufzeit mit Verlust wieder gekündigt werden, schlägt dem Fass den Boden aus!
Offensichtlich herrscht ein so großer Verkaufsdruck, dass alle Maßnahmen zum Verbraucherschutz und alle Regulierungsversuche wirkungslos bleiben, weil sie nicht als Chance zur Profilierung gesehen und offensiv angegangen werden, sondern allenfalls zu bürokratischen Defensivstrategien führen.
Wo bleibt der langersehnte Wertewandel?
Dienstag, 10-03-09 19:16
Dienstag, 10-03-09 17:14
Montag, 09-03-09 22:14
Montag, 09-03-09 12:00
Montag, 02-03-09 09:16
Montag, 02-03-09 08:15
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Young30Krista
We all understand that the crisis prompts us spend great sums of money. But, we have nothing better that to buy essay.Freitag, 03-09-10 00:29
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paulbisley
Very interesting post - Might be old new, but it was new to me. Thanks.Health And Fitness
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Freitag, 27-08-10 07:16
RACHELLEHICKS27
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GenevieveEngland23
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RobersonABIGAIL
If you are willing to buy real estate, you would have to receive the loan. Furthermore, my mother all the time takes a college loan, which is really useful.Samstag, 17-07-10 21:54
Eine interne Revision hat auch die Aufgabe, Schwachstellen aufzuzeigen, die teilweise ggf. die Geschäftsleitung erheblich belasten können.
Dies erfordert u.a. Zivilcourage.
Nach meinen jahrelangen Erfahrungen fehlt diese Charaktereigenschaft an allen Ecken und Kanten !
Herzliche Grüße
Georg Gärtner
Mittwoch, 14-07-10 19:04
dcyikxiz
wjteurmx http://soyxvwgw.com wdbxxfge mnpvuntqDienstag, 06-07-10 07:44
Prof. Dr. Jungfer
Ein sehr informativer Artikel. Das Wesentliche wird klar und präzise dargestellt.Prof. Dr. J. Jungfer
Montag, 07-06-10 15:04
Andreas Patzer
Das hochgepriesene Brainstorming! Beim gemeinsamen Ideenentwickeln spielen viele soziale Faktoren ihre Rollen – z.B. Konkurrenzdenken.Kreatives Denken, ist denken außerhalb integrierter Denkmuster, die gesellschaftlich auferlegt wurden und auch unsere eigenen im Laufe der Lebensjahre angeeigneten Denkweisen.
Die Zielsetzung und Rahmenbedingungen sind gute Ansätze. Das Kombinieren von und Integrieren aus unterschiedlichen Wissensgebieten hilft. Aber auch der Informationsaustausch ist nicht zu unterschätzen – mehr Köpfe sind halt mehr als einer! Allgemeinwissen und Entdeckungdrang sind, so finde ich, einige der Grundvoraussetzungen für kreative Denkansätze.
Dienstag, 01-12-09 16:09
Aliandra
Grade jetzt, mitten in der Finanzkrise, ist das islamische Finanzsystem der rettende Anker.Die meisten Deutschen wissen gar nicht, daß es die Möglichkeit der Kreditvergabe ohne Zinsen gibt.
Wenn es sich beim Verwendungszweck nicht grade um Waffenhandel, Prostitution oder Glücksspiel handelt, steht der bis auf eine Bearbeitungsgebühr kostenlose Geldverleih laut Scharia auch Nichtmuslimen zur Verfügung.
Leider wird man in D fast gekreuzigt, wenn man das Wort Scharia nur in den Mund nimmt, dabei weiß kaum jemand was es wirklich damit auf sich hat.
Die (gezielte?) Desinformation und Verunglimpfung durch die Medien ist entsetzlich.
Schariabanken würden bestimmt großen Anklang finden, aber die korrupte Geld-Polit-Mafia verhindert es Information darüber zu veröffentlichen um sich weiter am "kleinen Mann" bereichern zu können.
Mittwoch, 14-10-09 20:40
badhofer
Seit nahezu ewigen Zeiten spielen wir mit uns selbst das gleiche Spiel. Und wir fallen immer wieder von neuem darauf herein. Wir als Menschen, unsere Vorgänger und die Vorgänger der Vorgänger und deren ihre Vorgänger. . . (Auszug aus: www.physik.as )Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist ausreichend genug Wissen vorhanden, um sich vom dem nun schon nahezu ewigen Kreislauf abzuwenden. Doch wer ist wirklich geeignet dazu, die Weichen dafür zu stellen?
Von der Politik, in dessen Aufgabenbereich man es zuordnen könnte, ist nichts zu erwarten. Politik ist zu richtungsbezogen, sie kann von seinem Weg nicht abweichen.
Die Wissenschaft wurde gekauft. Sie steckt zu sehr im Korsett ihrer Auftraggeber fest. Die Philosophie, der relativ freie Zweig der Wissenschaft, wurde zu lange an den Rand gedrückt, sie wird sich nur schwer aufrichten können.
Die Religionen sind zu traditionsgebunden. Sie glänzen im Glanz des ewig zu scheinenden gestrigen. Ihre Traditionen beinhalten keinen ausreichenden Spielraum dafür.
Die Justiz hat umfangreiche Erfahrung mit außergewöhnlichen Situationen, doch ihre Methode, zu agieren, ist dafür gänzlich ungeeignet. Das Militär hält sich für stets bereit, Gewalt als ihr demonstratives Mittel ist jedoch fehl am Platz.
Das Kapital ist nicht wirklich geschaffen dafür, die Wirtschaft ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und die mediale Landschaft ist zu sehr auf Schlagzeilen aufgebaut.
Bleibt also nur mehr die Bevölkerung selbst. In ihr ist genügend Potential vorhanden. Die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung ist jedoch tief und breit verwurzelt. Die einzigen, von Bevölkerungen ausgelösten Richtungsabweichungen waren deshalb immer nur Revolutionen, sie verliefen jedoch schon zu oft blutig. Blut ist nicht das Fundament der Ewigkeit.
Was bleibt sonst noch übrig? Eventuell bleibt noch der vereinte Weitblick einzelner?
Es liegt in der Natur der Sache, dass es für eine nie zuvor vorhandene Möglichkeit keine eingefahrenen Wege gibt. Auch fällt es nicht wirklich in die Kompetenz von jemanden. Es gibt auch noch keinen wirklich akuten Handlungsbedarf dafür. Sollten wir uns vielleicht dieses Spiel, das in Wirklichkeit eigentlich gar kein Spiel ist, noch einige Generationen erhalten? Keine leichte Entscheidung!
Dienstag, 15-09-09 00:22
Dieter
Freitag, 11-09-09 19:34
Lucas von Gwinner
Ich vermute sie ziehen den falschen Schluss aus der Studie. Um Sicherheitsrisiken geht es hier ja erstmal gar nicht. Das ist ein technisches Problem, das den Nutzern sicher nicht so bewusst ist wie es sollte. Aber es scheint mir wahrscheinlicher das es den Nutzern vor allem um die Bedienpberfläche Ihres Online-Banking-Tools geht. Es wäre ja schon viel gewonnen wenn diese sich ein Beispiel an den Funktionalitäten von facebook o.ä. Web 2.0 Diensten nehmen würden. Es deckt sich nämlich schlicht nicht mehr mit der Internet-Realität der facebook-Nutzer was für rückschrittliche und verkomplizierende Interfaces ihnen die Banken antun. Das wäre mal ein Ansatzpunkt…Mittwoch, 24-06-09 19:15
Rita Ellenbach
Solange das System, wenn auch nur zum Schein, aufrechterhalten werden kann, ist es uns noch möglich unseren gewohnten Lebensstandard einigermaßen zu halten.Was danach passiert, weiß kein Mensch.
Samstag, 25-04-09 15:39
Gero Chrezc
So ist es!Samstag, 25-04-09 15:13
Friedhelm Klumpacher
Nicht nur der Mut, sondern auch die finanziellen Reserven fehlen. Das sind ganz schlechte Voraussetzungen, um im Sinne von trial and error vorzugehen. Aber, da gebe ich dem Autor Recht: Was bleibt uns anders übrig, als neue Wege zu beschreiten?Donnerstag, 23-04-09 12:19
Nikolaus Beerenbaum
Da rollen sich mir die Fußnägel hoch: Wenn Sie einen Personaler fragen, der kleine Knirpse einstellen darf - und das ist die Klientelvon RH - dann kommt genau so ein Mist dabei raus. Kein Wunder, denn kleine Knirpse können kaum lesen. CV schreiben können die auch nicht. Also liest der Knirpspersonaler gern Zeugnisse, damit er überhaupt etwas versteht. Und damit er sich als wichtig und bedeutend präsentieren kann, stapelt er gern Papier auf seinem
Schreibtisch. Grotesk!
Samstag, 18-04-09 19:44
Eric
Noch besser: Länder wie USA und England meiden!Samstag, 11-04-09 18:14
vic.zoellen
Kunden werden zunehmend mündiger und verlassen sich immer weniger auf die Beratung provisionsgieriger Kundenbetreuer. Auch wenn natürlich die Absetzbarkeit von der Steuer bei den Kunden sehr starke Anziehungskraft besitzt, setzt sich doch immer mehr auch die Vernunft durch.Samstag, 28-03-09 16:23
Dirk U.
Gegen psychologische Barrieren, die obendrein jahrzehntelang in Führungskräfteseminaren gefördert wurden, ist nur schwer anzukommen. In diesem Umfeld könnte sich als neue Berufsgruppe oder Dienstleistung das "Risk Hunting" gut etablieren. Ich denke da an kostenpflichtige Tipps zur Vermeidung von Verlusten durch rechtzeitiges Aufspüren betrieb- und volkswirtschaftlicher Risiken. Natürlich ist theoretisch dafür u. a. das Riskmanagement zuständig, aber faktisch wird diese Aufgabe innerhalb der Banken wohl eher schlecht als recht erfüllt. Und externe Berater verschaffen sich häufig in den Vorstandsetagen mehr Gehör als die eigenen Abteilungen.Samstag, 28-03-09 14:13
Bankman
IT wird immer gebraucht, auch in Banken.Samstag, 28-03-09 10:54
Christian Ziebe
Es ist vollkommen richtig, notwendige Transparenz zu schaffen, dies sind sicherlich auch die Banken ihren Kunden schuldig. Jedoch schafft eine solche Checkliste nicht mehr Vertrauen zwischen Kunden und der Bank - im Gegenteil. Vielmehr muss nun die notwendige Transparenz durch klarere verständlich Produktinformationen geschaffen werden und das Portfolio in nicht nur einen, sondern laufenden Kundenkontakt betreut werden. Diese Checkliste kommt aus meiner Sicht eher zu einen sehr ungünstigen Zeitpunkt für die Kunden und Berater - die einfach mehr mit einander kommunizieren müssen, anstatt zu dokumentieren.Freitag, 27-03-09 20:23
Tilda Bartschneider
Das ist ja auch gut so. Bei der Entscheidung für einen Bewerber spielt dessen Persönlichkeit eine ausschlaggebende Rolle. So gesehen ist eine Bewerbung eine persönliche Sache, die durch überstrapazierte Standardisierung nur abgewertet werden kann.Freitag, 27-03-09 20:17
Johanna Gräffler
Tatsächlich bekommt ja auch noch nicht jeder wirklich etwas von der Krise zu spüren. Zu einen späteren Zeitpunkt könnten die Meinungen schon ganz anders aussehen.Freitag, 27-03-09 12:43
H.G.
Vom falschen Anreiz mal abgesehen, ist es doch erstaunlich, dass Kunden in allen Bereichen immer wieder auf die einfachsten Bauernfängereien hereinfallen und alles kaufen, was ihnen eine wie auch immer geartete Ersparnis verspricht.Darüber hinaus ist das Provisionsgeschäft im Finanzsektor in seiner derzeitigen Form gelinde gesagt eine Unverschämtheit dem Kunden gegenüber. In anderen Bereichen wäre so etwas gar nicht denkbar. Welcher Verkäufer in einem Bekleidungs-, Sport-, Elektrogeschäft oder einer Bäckerei bezieht denn Provisionen? Aber gerade im Bankenmarkt soll das sinnvoll sein? Mit Service hat das bestimmt nichts zu tun. Und da wundern sich noch (alle wohl nicht mehr, aber immer noch zu) viele über die wachsende Zurückhaltung der Kunden.
Freitag, 27-03-09 12:04
Dr. Aydin Demir
Sicher ist das ein Zeichen für das Ungerechtigkeitsempfinden vieler von der Krise Betroffener. Zwar glaube ich nicht, dass wir Gefahr laufen, in anarchieähnliche Verhältnisse zu geraten, auch wenn einige Gemüter hochkochen. Trotzdem ist hier unser Rechtssystem gefordert, Ausschreitungen vorzubeugen, indem zum Einen Gewalttäter gerecht bestraft werden und zum Anderen dem Gerechtigkeitsdrang der Bevölkerung durch stärkere rechtliche Maßnahmen Genüge getan wird, damit sich diese nicht in solchen primitiven Akten der Selbstjustiz entladen.Freitag, 27-03-09 09:33
Wolf K.
Eines Krux dessen, was vor nicht allzu langer Zeit noch dem Controlling zugeordnet wurde und nun unter der Bezeichnung Riskmanagement geführt wird, ist die Quantifizierbarkeit. Und umgekehrt die Interpretierbarkeit quantitativer Aussagen in Form von Kennzahlen. Also lassen sich Fakten nicht nur schwer kommunizieren, sondern auch ebenso schwer ermitteln. Und genau diesem Umstand verdanken viele Investmentbanker ihren Reichtum (falls sie ihn nicht wieder verloren haben). Jeder Schritt in Richtung Überprüfbarkeit von Derivaten wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die eine oder andere Finesse wieder unterlaufen. Und weil es immer wieder Einzelne gibt, die bei diesem Spiel reich werden, scheint es offensichtlich profitabel zu sein.Es ist tatsächlich wie beim Lotto oder beim Roulette: Nur wenige gewinnen, die meisten verlieren. Das sind die Spielregeln. Je nehr potenzielle Verlierer mitmachen, desto größer werden die Gewinne für die wenigen Glücksritter.
Mittlerweile sind wir allerdings an dem Punkt angekommen, an dem unser gesamtes Finanzsystem ins Wanken geraten ist. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung, einfach ein neues Spiel nach den bekannten Regeln zu starten, vielleicht auch mit einigen mehr oder weniger starken Modifikationen. Oder wir ändern die Regeln wirklich grundlegend...
Mittwoch, 25-03-09 09:26
Irino Tolbetti
Verkauf und Beratung kann man nur sehr schwer rechtlich trennen. Und selbst wenn, bleibt immer noch die Frage, ob das wirklich auch organisatorisch sinnvoll durchführbar ist. Eine Möglichkeit, die Beratung unabhängigiger werden zu lassen, wäre die transparentere Gestaltung der Finanzprodukte. Denn wie der Verfasser hier sehr richtig feststellt, besteht die nicht unerhebliche Gefahr verdeckter Provisionen.Montag, 23-03-09 16:25
Natascha Bachstetter
In Deutschland gibt es generell eine Überbetonung von Methoden und entsprechend eine inflationäre Zunahme der Methodenvielfalt in den verschiedensten Bereichen. In dem Artikel ist sehr schön beschrieben, dass Kreativität dort von allein entsteht, wo sie nötig ist z.B. aufgrund enger Restriktionen. Und das ist vielleicht der Knackpunkt, dass wir Kreativität gar nicht nötig haben, weil wir sie längst durch Techniken und Methoden ersetzt haben.Wir erheben zum Beispiel Unmengen von Daten, werten diese fleißig aus und messen Zielerreichungsgrade oder ROI's und und und. Aber wir sind nicht in der Lage, sinnvolle Schlüsse daraus zu ziehen. Soweit reicht unser Sachverstand oft nicht aus. Lieber entwickeln wir neue Kennzahlen, als die schon vorhandenen zu nutzen, um konkrete Konsequenzen daraus zu ziehen. Da wird hin und her delegiert, aber keiner ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung herbeizuführen.
Kein Wunder, dass schließlich sogar unser Finanzsystem den Bach runter geht.
Freitag, 20-03-09 07:20
JoEM
Das ist ganz genau auch meine Erfahrung. Ich kenne keine Gelegenheit, bei der eine Kreativitätstechnik zu einer sinnvollen Problemlösung geführt hätte (oder wenn doch, dann aber nur zufällig). Dabei wird schon seit zig Jahren an den Unis die Ergebnisorientierung als Zielvorgabe zur Ableitung der Maßnahmen gepredigt. Eigentlich ein ganz einfacher Maßstab zur Erfolgsmessung, der sich aber in vielen Bereichen der Praxis immer noch nicht durchgesetzt hat. Vernunft und Sachverstand sind eben doch nicht selbstverständlich vorhanden, wären aber dringend nötig. Im Gegensatz dazu entbehrt es jeder Logik, wie lange sich Irrtümer halten können.Donnerstag, 19-03-09 16:34
ünal
Ich hoffe das so eine bank auch in deutschland eröffnet wird, ich habe keine lust irgenwelche zinsen dem bank zuzahlen und brauche auch keine zinsen von der bank, habe es nicht nötig!MFG
Mittwoch, 18-03-09 12:48
Reedlinger
Solche Beurteilungen sind allgemeiner Standard und in den meisten Branchen selbstverständlich. Eine "betreute" Plattform zur Äußerung von Kundenmeinungen kann wohl kaum als Gefahr für den Berater angesehen werden.Samstag, 14-03-09 19:27
Mike
Wenn in den Filialen Stellen abgebaut werden, heißt das ja hauptsächlich, dass die Beraterdichte abnimmt. Optimistisch gesehen könnte das auch bedeuten, dass die noch vorhandenen Stellen dann wieder relativ sicher sind. Es gibt bestimmt einen kritischen Beraterbestand, der nicht unterschritten werden darf.Donnerstag, 12-03-09 22:28
team
Auch Jobs unterliegen dem Wandel. Das ist ja nicht nur bei Bankern der Fall. Wahrscheinlich werden in Zukunft die Gehälter für Investmentbanker weniger abgehoben, dafür aber die Jobrisiken eher überschaubar. Und Juristen, IT-Spezialisten oder Kundenberater werden auch immer gesucht und können mit relativ sicheren Arbeitsplätzen rechnen.Donnerstag, 12-03-09 20:34
Dass die Versicherungen so unbehelligt davongekommen sind, ist wegen der verwandten Geschäftsfelder sehr erstaunlich. Aber wie lange das noch so weiter geht, bleibt auch abzuwarten. Ob Staatsanleihen auch in Zukunft noch sicher sind, weiß heute noch niemand.
Donnerstag, 12-03-09 16:43
Axel Ulm
Sicher spricht auch Einiges gegen eine Unternehmensberatung durch das Kreditinstitut, aber auf der anderen Seite korreliert doch der Erfolg des eigenen Instituts sehr eng mit dem Erfolg der Firmenkunden. Denn erstens zahlt ein erfolgreiches Unternehmen den Kredit ziemlich sicher zurück und zweitens steigt mit dem zu erwartenden Unternehmenswachstum auch der zukünftige Finanzbedarf. Und schließlich wird sogar noch das Privatkundengeschäft durch wohlhabende Unternehmer angekurbelt, wenn alle Möglichkeiten zum Cross Selling geschickt ausgenutzt werden.Donnerstag, 12-03-09 10:20
Friedrich Terpin
Das ist richtig. Und trotz geringer Gewinnmargen ist der Schwerpunkt auf dem Kreditgeschäft doch auch ein Profilierungsmerkmal gegenüber dem Kunden. Hier besteht zumindest die Chance, gezielt wieder Vertrauen zurück zu gewinnen. Das gilt sicher nicht nur für die öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Institute, aber die liegen, was das Image angeht, immer noch eher vorn.Donnerstag, 12-03-09 09:34
Dimitri Prozcmin
Die "Studie zur Fehlberatung" muss man gelesen haben:Dass die Anlageberatung in Deutschland die Bezeichnung "Dienstleistung" nicht wirklich verdient, da weniger die individuelle Beratung und die Maßschneiderung der Produkte auf die jeweilige Nachfrage hin im Mittelpunkt stehen als der Verkauf standardisierter Produkte, ist schon schlimm genug. Dass sich daraus eine solch gravierende Fehlberatung ergibt, in deren Folge 50% bis 80% der längerfristigen Anlageverträge vor Ende der Laufzeit mit Verlust wieder gekündigt werden, schlägt dem Fass den Boden aus!
Offensichtlich herrscht ein so großer Verkaufsdruck, dass alle Maßnahmen zum Verbraucherschutz und alle Regulierungsversuche wirkungslos bleiben, weil sie nicht als Chance zur Profilierung gesehen und offensiv angegangen werden, sondern allenfalls zu bürokratischen Defensivstrategien führen.
Wo bleibt der langersehnte Wertewandel?
Dienstag, 10-03-09 19:16
Prof. Dietmar Ehrfeld
Es stimmt schon: Wer gern verkauft, geht eher zu den Versicherern als zu den Kreditinstituten. Weitere Hinderungsgründe für eine Bankausbildung sind zudem die einerseits sehr hohen Anforderungen an Bildung und Leistungsbereitschaft und die andererseits eng gesteckten Karriereaussichten. Banker sind durch ihre Ausbildung im jeweiligen Bankenlager in ihrer weiteren beruflichen Entwicklung stark eingeschränkt. Eine Horizonzerweiterung in den Ausbildungsgängen mit stärkerer Orientierung hin zum Generalisten und weg vom Spezialisten könnte die Attraktivität für Auszubildende und Jungakademiker erhöhen. Auch das gilt es im War for Talents zu beachten.Dienstag, 10-03-09 17:14
Albrecht Hirtweid
Der Wodka ist tatsächlich nicht das größte Problem in der russischen Wirtschaft. Russland bietet, auch was z.B. die Praktiken und "Formalien" bei Vertragsverhandlungen angeht, einige Überraschungen, vor allem für Ausländer. Wer wenig Erfahrung hat, lebt im womöglich sehr gefährlich.Montag, 09-03-09 22:14
valerie plenkert
Das sehe ich genauso: Wozu ein rückschrittliches Insourcing anstreben, wenn doch fortschrittliches Networking eine viel höhere Beratungsqualität bietet?Montag, 09-03-09 12:00
dePot
Gibt es zu diesem Thema Literatur oder andere weiterführende Quellen?Montag, 02-03-09 09:16
H.G.
Das Problem mit dem Rückhalt ist gut erkannt. So lange das Geschäft gut läuft, sind die Kundenberater bemüht, dem Unternehmer alles Mögliche zu verkaufen, von Anlageprodukten bis Versicherungen. Sobald das Unternehmen aber in einen Engpass gerät, muss es erst komplizierte Prüfungsvertfahren zur Kreditwürdigkeit durchlaufen. Und es wird immer schwieriger, als Mittelständler einen Kredit zu bekommen.Montag, 02-03-09 08:15



Jürgen Keitel Garbsen
Die derzeitige Kontrolle durch die BaFin darf nicht reduziert sondern muss ausgeweitet werden. Volks- und Raiffeisenbanken werden von niemanden sonst ernsthaft kontrolliert. Die Mitglieder (Genossen) haben kaum Rechte und es bestehen ihnen gegenüber keine Informationspflichten und keine Möglichkeiten wie bei Aktiengesellschaften. Die Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken werden nur von einem handverlesenen Aufsichtsrat kontrolliert der oft Jahrzehnte im Amt ist ohne dieses ernsthaft auszuüben und ohne ernsthafte Mitgliederbeteiligung installiert wird. Die Mitglieder selbst werden von Vertretern "vertreten". Demokratie sieht anders aus.Samstag, 04-09-10 18:32